Zielsetzung

Die gesellschaftliche Entwicklung hat die Lebenswelt der Kinder verändert. Das zeigt sich insbesondere in der Veränderung der Familienstruktur. Die Wandlung im Bild der Familie ist gekennzeichnet durch den hohen Anteil von Familien mit Einzelkindern und die wachsende Zahl von Familien mit alleinerziehendem Elternteil. Auch setzen viele Eltern nicht einseitig auf Familie oder Beruf, sondern wünschen sich die Vereinbarkeit beider Lebensbereiche. Für zahlreiche Frauen ist zudem die Erwerbstätigkeit – als Allein- oder Mitverdienende – eine ökonomische Notwendigkeit.

Dieser veränderten gesellschaftlichen Realität stellt sich auch die KGS Hage-Norden. Mit ihren Ganztagsangeboten versetzt sie die Eltern in die Lage, ihre Kinder in einem verlässlichen zeitlichen Rahmen in der Schule in guten Händen zu wissen. Mit diesen Angeboten ist es Eltern möglich, ihre familiären und beruflichen Pflichten besser miteinander zu verbinden.

Das Zusammenspiel von Bildung, Erziehung und Betreuung am Lernort Schule bietet darüber hinaus zusätzliche pädagogische Chancen für die Förderung von Schülerinnen und Schülern. Hierbei können sportliche, musische und soziale Aktivitäten sowie Hausaufgabenbetreuung ermöglicht werden.

Das Anliegen aller an der KGS Hage beteiligten Kolleginnen und Kollegen sowie sämtlicher Mitarbeiter ist es, die Persönlichkeitsentwicklung der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeit zu einem eigenverantwortlich geführten Leben, ihre sozialen Fähigkeiten und ihr aktives Freizeitverhalten zu fördern.

Ganztagsunterricht

Die KGS Hage-Norden wird seit dem 1. August 2003 als gebundene Ganztagsschule geführt. Zunächst wurde der damalige 7. Jahrgang als Pilotjahrgang in den Ganztagsbetrieb eingeführt. Mittlerweile ist der Ganztagsbetrieb jedoch auf alle Jahrgänge ausgeweitet worden, so dass zur Zeit alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 - 10 verbindlich an bis zu zwei Tagen pro Woche (Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag), der 5. Jahrgang an jedem Mittwoch ganztägig in der Schule betreut werden.

Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler montags nachmittags freiwillig an einer der angebotenen AGs teilnehmen und nach Absprache die vom Freizeitbereich angebotene Hausaufgabenbetreuung in Anspruch nehmen.

Während der Mittagspause haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in der Mensa (Link Mensa) zu speisen und sich anschließend wahlweise mit Hilfe der zahlreich angebotenen Freizeitangebote (Link Freizeitbereich, Lernwerkstatt, bzw. SLZ und Bücherei) auszutoben oder zu entspannen.

 

Der Tagesablauf an der KGS Hage - Norden:

HAGE

 

NORDEN

7.50  -    8.15

Offener Anfang

7.30 – 7.50

8.15  -    9.45

1. Unterrichtsblock

7.50 – 9.20

9.45  -  10.05

1. große Pause

9.20 – 9.40

10.05  - 11.35

2. Unterrichtsblock

9.40 – 11.10

11.35  - 11.55

2. große Pause

11.10 –11.30

11.55  - 13.25

3. Unterrichtsblock

11.30 – 13.00

13.25  - 14.15

Mittagsfreizeit

13.00 – 13.50

14.15  -  15.45

4. Unterrichtsblock

13.50 – 15.20

 

 

 

 

 

 

 

 









Offener Anfang

Der Schultag beginnt mit dem „offenen Anfang“. Bereits vor dem eigentlichen Unterrichtbeginn  haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre Klassenräume aufzusuchen und sich auf den vor ihnen liegenden Schultag vorzubereiten. In ruhiger Atmosphäre können mit den Mitschülerinnen und Mitschülern Aufgaben besprochen, Probleme gelöst oder aber einfach Gespräche geführt werden. Dazu stehen den Schülern die in den Klassenräumen angebotenen Materialien, Bücher, Computer u. a. zur freien Verfügung.  Während des offenen Anfangs sind die den Jahrgängen angegliederten Lehrerstationen jeweils mit Lehrerinnen und Lehrern besetzt und bilden eine häufig genutzte Anlaufstation bei Fragen zum Unterricht, zum Vertretungsunterricht etc..  Selbstverständlich kann auch der von  Sozialpädagogen betreute Freizeitbereich für einen unbeschwerten Beginn des Schultages besucht werden.

 

Rhythmisierung

Unterricht wird bei uns grundsätzlich in Doppelstunden erteilt.

Dabei wird der Schulalltag deutlich entlastet, die Schultaschen werden leichter. Pro Schultag haben Schülerinnen und Schüler sich auf maximal vier Unterrichtsblöcke vorzubereiten.

Durch die Einführung der längeren Unterrichtseinheiten  ergeben sich für Lehrkräfte und für die  Schülerinnen und Schüler  größere Handlungsspielräume. 

So  haben die Schülerinnen und Schüler die Chance, ihre Arbeit  eigenverantwortlich einzuteilen sowie Arbeitsrhythmus und Arbeitszeit selbst bzw. mitzubestimmen.